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Veganer Brotaufstrich: Tomate-Aubergine-Sonnenblumenkerne-Kräuter-Dings

Der vegane Aubergine-Aufstrich kam super an!

Kochen mit Aubergine ist gefährlich! Entweder schmeckt sie nach Nichts, oder sie ist noch nicht ganz gar und stört mit ihrer dann schwammigen, nicht wirklich kaubaren Konsistenz. Kurzum: Ich habe Respekt vor der Zubereitung dieses lila Gemüses.

Bisher konnte ich auch recht gut um Auberginen herumkochen, und die wenigen gescheiterten Grill- und Kochversuche mit Aubergine wurden mir verziehen. Als ich nun aber den Auftrag bekam, für eine Veranstaltung eine vegane Alternative zu zaubern, beschloss ich, es noch ein letztes Mal zu versuchen. Und siehe da: Es hat funktioniert!

Als Anregung las ich gefühlt hundert Brotaufstrichrezepte im Internet durch und blieb bei einem Rezept auf der Seite des Zentrums für Gesundheit hängen. “Das klingt doch verdammt gut!”, dachte ich mir – und los ging das Chaos. Ich bin nämlich keine große Nach-Rezept-Kocherin, sondern hole mir eben nur “Anregungen”, die ich dann ganz nach Lust, Laune und Geschmack abändere.

Heraus kam ein Rezept, das ich unbedingt teilen möchte! Denn nicht nur mir und meinen Freunden schmeckte es vorzüglich, auch bei der Veranstaltung waren die mit diesem Aufstrich beschmierten Baguette-Scheiben innerhalb kürzester Zeit aufgegessen!

Zutaten für ein großes Glas Aufstrich

2 Auberginen
1 große Knoblauchzehe
2 große Tomaten
ca. 100g Sonnenblumenkerne
2-3 EL Olivenöl
ein Spritzer Zitronensaft
2 TL frisches Basilikum
2 TL frische Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitung des Aufstrichs

Das wichtigste Werkzeug bei Brotaufstrichen ist der Pürierstab! Oder die Küchenmaschine, wenn man denn so etwas besitzt. Zum Verarbeiten der Auberginen gart man diese außerdem im Ofen vor. Dazu sticht man sie mit einer Gabel an einigen Stellen an und packt sie bei 180-200°C auf einem Soßenblech in den Ofen – solange, bis sie anfangen, in sich zusammenzufallen. Je nach Größe dauert das zwischen 30 und 45 Minuten.

Während die Auberginen im Ofen sind, kann man schon die restlichen Zutaten vorbereiten. Zunächst ziehe ich die Knoblauchzehe ab. Diese presse ich später durch eine Knoblauchpresse, Du kannst sie aber auch einfach mit einem Messer kurz anquetschen, bevor sie zum Opfer der Pürierstabs wird.

Die Tomaten befreie ich vom weichen Teil ihres Inneren, also von ihren Samen und allem, was sonst noch sehr flüssig aussieht. Dieser Teil würde den Brotaufstrich nämlich verwässern, und das ist nicht das Ziel der Aktion. Was von den Tomaten noch übrig ist, schneide ich in Würfel.

Die frischen Kräuter hacke ich und packe sie unter ein feuchtes Küchentuch, damit sie auch weiterhin frisch bleiben. Wer möchte, kann die Sonnenblumenkerne ohne Öl in einer beschichteten Pfanne kurz anbraten, das ist aber kein Muss und vor allem deshalb schwierig, weil man nicht genau weiß wie viel Sonnenblumenkerne später benötigt werden.

Sobald die Auberginen gar sind, nehme ich sie aus dem Ofen und lasse sie kurz abkühlen, wozu ich sie halbiere. Dann geht das nämlich schneller – ich bin eben etwas ungeduldig ;) Je nach Belieben kann man nun den Auberginen die Haut abziehen oder das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausschaben. Ist es richtig schön matschig, muss man es gar nicht weiter zerteilen und es darf gleich zu den Tomaten in das hohe Mixgefäß.

Zum Gemüse kommt nun der Knoblauch, die frischen Kräuter, der Zitronensaft und das Olivenöl, bevor ich mit dem Pürierstab anrücke und das ganze zu einem gleichmäßigen Mus verarbeite. Da dieses Tomaten-Auberginen-Kräuter-Mus meiner Ansicht nach für einen Brotaufstrich aber noch viel zu flüssig ist, gebe ich esslöffelweise Sonnenblumenkerne hinzu. Diese verleihen dem Brotaufstrich nicht nur einen angenehm nussig-würzigen Geschmack, sondern sorgen auch für die richtige Konsistenz.

Wem noch etwas fehlt, der kann mit Salz und Pfeffer abschmecken – und fertig ist der vegane Brotaufstrich! Und damit mein erstes gelungenes Auberginen-Gericht.

Hast Du Tipps, welche weiteren Rezepte mit Aubergine ich ausprobieren MUSS? Schreib´ mir gern in den Kommentaren!

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Yummy geht auch ohne Fleisch! Seit fast sechs Jahren lebe und koche ich nun fleischlos und bin deshalb zu einem kleiner Amateur-Experten in allem was Kochen ohne Tier angeht geworden. Ob vegetarisch oder vegan - mit meinen Rezepten möchte ich zeigen, dass Kochen ohne Fleisch nicht nur möglich ist, sondern sogar schmeckt! Wenn ihr Fragen zu diesem Thema habt, schreibt mir gern in den Kommentaren =)

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