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Rezept für einen herbstlichen Zwetschgenkuchen

Der Herbst kommt und es regnet, draußen ist es ungemütlich und kalt. Doch gleichzeitig ist auch die Zwetschgenzeit da und die Äste der Bäume biegen sich unter ihrer schweren Last. Genau die richtigen Voraussetzungen also, um einen Zwetschgenkuchen zu backen! Ich bin selbst keine große Bäckerin, aber mit diesem einfachen Rezept von meiner Mutter gelang es mir ein schmackhaftes Gebäck zu zaubern.

Besonders geeignet für Haushalte ohne spezielle Backausrüstung

Ein Vorteil des Zwetschgenkuchens ist, dass man für ihn keine Backform braucht. Er wird einfach auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech gebacken, ein Ofen reicht also. Auch die Zutaten bekommt man in jedem Supermarkt, sodass kein langes Suchen nötig ist. Ein Handmixer und ein Messbecher sind vorteilhaft, damit man nicht alles nach Augenmaß abmessen und mit der Hand zusammenrühren muss. Aber ganz zur Not kann man diese Utensilien ja auch von einem netten Nachbarn leihen.

Zutaten für ein Blech herbstlichen Zwetschgenkuchen

Für den Rührteig

  • 125g Butter (also eine halbes Stück handelsübliche Butter)
  • 2 Eier
  • 125g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 400g Mehl
  • 1 Päckchen/ 4 gestrichene TL Backpulver
  • ⅛ Liter (125 ml) Milch

Für den Belag

  • ½ – 1 kg Zwetschgen oder auch Äpfel

Und so wird´s gemacht

Zuerst rührt man die Butter mit dem Handrührgerät schaumig. Dafür muss sie relativ weich sein, also nimm sie am besten schon ein bisschen vorher aus dem Kühlschrank! Nach und nach gibst Du nun den Zucker zur Butter. Diesen kann man übrigens wunderbar mit den meisten Messbecher abmessen! Nach dem Zucker folgen die Eier, den Vanillezucker und das Salz. Das ganze rührt man einige Minuten, bis alles gut vermischt ist. Wie einem Teig es jedoch noch nicht aus, eher nach einer Butter-Ei-Zucker-Mischung (was es ja auch ist). Deshalb gibt man das mit dem Mehl vermischte Backpulver abwechselnd mit der Milch hinzu und rührt währenddessen fleißig weiter, bis ein eine klebrige, aber glatte Masse entsteht. Diesen Teig streicht man auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Dabei solltest Du darauf achten, dass der Teig zumindest einigermaßen gleichmäßig verteilt ist. Sonst ist der Kuchen an einigen Stelle schneller durch als an anderen. Fehlt nur noch der leckere Zwetschgen-Belag! Dafür entkernst Du die Zwetschgen und verteilst sie flach auf dem vorbereiteten Kuchenteig. Je nachdem wie viele Du gekauft oder gesammelt hast, kannst Du sie dichter zusammen oder weiter auseinander legen. Ich hatte bei meinem ersten Versuch ein paar zu wenig gekauft und sie dann einfach weiter auseinander gelegt. Auch das war sehr lecker! Nun kommt der Kuchen bei circa 175°C für 30-40 Minuten in den Ofen. Fertig!

Zwetschgenkuchen

Tipp für den guten Geschmack

Der braune Vanillezucker verleiht dem Boden einen feinen Geschmack. Um die Natürlichkeit dieses Geschmacks zu erhalten solltest Du deshalb darauf achten nicht den günstigen Vanillinzucker zu kaufen. Dieser ist nämlich nicht aus echter Vanille, sondern nur mit Vanillearoma versetzter Zucker.

Tipp für Freunde des veganen Essens

Prinzipiell ist veganes Kuchenbacken super einfach: Man ersetzt die Milch durch Soja-, Hafer- oder eine andere Ersatzmilch. Gerade Sojamilch eignet sich gut, da die Inhaltsstoffe des Sojas auch gleichzeitig die bindende Wirkung der Eier übernehmen. Ansonsten kannst Du mit etwas Eiersatzpulver oder Sojamehl nachhelfen. Ich habe die “halbvegane” Variante mit Eiern und Hafermilch probiert – und es war kein Unterschied zum “Original” meiner Mutter zu schmecken!

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Yummy geht auch ohne Fleisch! Seit fast sechs Jahren lebe und koche ich nun fleischlos und bin deshalb zu einem kleiner Amateur-Experten in allem was Kochen ohne Tier angeht geworden.
Ob vegetarisch oder vegan – mit meinen Rezepten möchte ich zeigen, dass Kochen ohne Fleisch nicht nur möglich ist, sondern sogar schmeckt!
Wenn ihr Fragen zu diesem Thema habt, schreibt mir gern in den Kommentaren =)

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